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Archive for June, 2009

Griechenland als Reiseziel

June 30th, 2009 ott No comments

Griechenland liegt im Südosten Europas und grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien, Türkei und hat ausgedehnte Küstenlinien zum Ägäischen, Ionischen und Mittelmeer. Als Reiseziel bietet Griechenland mit einem gebirgigen Inland und idyllischen Stränden und Inseln, sowohl für den Aktivurlaub als auch für den Entspannungsurlaub, das richtige Ambiente.

Ein weiterer Reiz liegt sicher in der Möglichkeit Geschichte “hautnah” zu erleben. Für alle die mehr über die Antike erfahren möchten, ist Griechenland DAS Reiseziel überhaupt, denn immerhin hat das alte Griechenland entscheidend die Kunst, die Sprachen, die Philosophie, die Politik und den Sport der westlichen Kultur geformt.

Grosse Tour trotz 32 grad

June 27th, 2009 Benjamin No comments

In meiner Kindheit war ich oft in Griechenland. Hier hat mein Vater “Erwachsenen” Weiterbildung angeboten und ich bin als Kind mit. In den ersten Jahren waren wir immer in Porto Heli, einer kleinen Hafenstadt auf dem Daumen des Peleponnes. Ich habe diese Gegend immer als sehr schön empfunden, mit ihren ausgedehnten Pinienwäldern und kleinen verschlafenen Buchten. Ein paar Jahre später ging es dann mit den Gruppen auf den Zeigefinger weiter nach Tyros, wo meine Frau, meine Tochter und ich diesen Sommer Urlaub gemacht haben.
Es war diesen Juni ausgesprochen warm, bis zu 35 Grad. Trotz alledem wollten wir es uns nicht nehmen lassen einen Ausflug nach Porto Heli zu machen. Hierzu geht es von Tyros Richtung Argos die Küstenstraße hoch. Kurz vor Argos liegt eine eingefasste Quelle, die einen breiten Fluss in das fruchtbare Tal freigibt. An diesem Fluss liegt eine griechisch-orthodoxe Kirche an den Berg gebaut. Neben dieser Andachtsstätte ist eine Höhle mit vielen Ikonen und Heiligenbildern. Wenn man schon da ist, sollte man es sich nicht nehmen lassen, etwas Wasser der Heiligen Quelle mitzunehmen.
Von hier aus sind wir weiter Richtung Nafplio gefahren. Im unteren Teil, wo man wahrscheinlich als Urlauber selten vorbeikommt, führt eine Passstraße über den Bergkamm nach Porto Heli. Hier kann man vereinzelt noch die Spuren der Brände des letzten Jahres sehen. Auf der anderen Seite und nach dem Überholen von etlichen Lastern, kommen wir nach Porto-Heli. Nach ca. 3 Stunden Fahrt endlich angekommen, bin ich ganz und gar nicht enttäuscht, denn es ist genau so schön wie in meinen Kindheitserinnerungen. Porto-Heli ist eine große fast geschlossene Bucht, die nicht ohne Grund von reichen Athenern als Urlaubsort hoch geschätzt wird. In der Bucht liegen alle Arten von Schiffen - vom Fischerboot bis hin zur Jacht. Auch die Promenade ist äußerst reizvoll und lädt zum Shoppen und Flanieren ein. Leider hatten wir keine Zeit mehr diese ausführlich zu genießen, da wir vor unserer Rückfahrt lieber noch etwas essen wollten. Wir haben hier aber noch ein kleines sehr gemütliches Restaurant gefunden und sehr gut zu Abend gegessen bevor wir uns ziemlich müde auf den Heimweg gemacht haben.
Von Efaligiai nach Porto Heli und zurück zu fahren war wirklich eine anstrengende aber trotzdem traumhaft schöne und lohnenswerte Tour. Beim nächsten Mal werden wir eine Übernachtung einplanen und die Rückfahrt erst am nächsten Tag in aller Ruhe angehen.

Aghios Christoforos Bucht

June 26th, 2009 Benjamin No comments

Meine Frau hat in einem früheren Blog schon über unsere Reise mit unserer kleinen Tochter Judith in das Ferienhaus in Ano Tyros geschrieben. Nun will ich den Beitrag um einem traumhaften Abend an der Christoforos-Bucht erweitern.
Die Bucht liegt 10 Min. von Tyros entfernt und hat neben einem Campingplatz, der zum Glück etwas entfernt liegt, einen schönen Kieselstrand und ein nettes einheimisches Kaffee/Restaurant. Hier bekommt man ausgezeichnete Salate und Fisch, die man in erster Reihe mit Blick aufs Meer genießen kann. So haben wir dort neben vielen Nachmittagen auch einen klasse Abend verbracht.

Es ist ganz klar empfehlenswert hier hinzugehen, sei es wegen eines Frappés (typisch griechischer Eiskaffee) oder wegen eines kompletten Essens.

Wenn schon mal jemand da war, schreibt mir in den Kommentaren…

Mein erster Urlaub mit Kind

June 25th, 2009 Heidi Comments off

p1010103Meine Tochter Judith ist nun neun Monate alt und wir haben den ersten Urlaub mit ihr hinter uns.
Im Nachhinein gesehen ist alles prima verlaufen, aber zu Beginn hatte ich ziemlich Bammel davor. Unser Ziel war ein Ferienhaus im Bergdorf Ano Tyros, das liegt im Osten des Peloponnes in der Provinz Arkadien, nähe der Stadt Leonidio. Ano Tyros ist vom Ort selbst nicht besonders spektakulär, da es ein altes griechisches Bauerndorf ist, indem nicht viel los ist. Da es aber auf einem Bergsattel des Parnon Gebirges liegt,  hat man eine prima Aussicht auf das Meer, den Argolischen Golf. Außerdem ist es hier nicht so heiß wie unten am Strand.

Aber zunächst mal zu den Reisevorbereitungen:
Vor dem Urlaub habe ich erst mal alle Freundinnen befragt, die auch ein kleines Kind haben und mit ihm schon einmal Urlaub gemacht haben. Schließlich will man ja als gute Mutter auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und nichts vergessen. Und obwohl ich und mein Mann schon diverse Male Urlaub in Griechenland gemacht haben, ist es auf einmal ganz anders, wenn man mit Baby hinreist.

So waren die wichtigsten Fragen für mich im Vorfeld:

  • Welche Medikamente muss ich für Judith mitnehmen?
  • Welchen Sonnenschutz braucht sie? Braucht sie UV Kleidung oder reicht Sonnencreme?
  • Gibt es in Griechenland auch Folgemilch zu kaufen, gibt es Gläschen?
  • Wie viel Kleidung muss ich mitnehmen?
  • Welches Spielzeug braucht Judith?
  • Wie viel Windeln soll ich mitnehmen?

Meine größte Angst war aber, dass Judith beim Fliegen Angst oder Probleme mit dem Druckausgleich bekommt und die ganze Zeit schreit.

Die Antworten auf die Medikamenten und Sonnenschutzfragen bekam ich von einem guten Freund von mir, der Kinderarzt ist. Auf das Gespräch mit ihm hin stellte ich meine Reiseapotheke zusammen. Fiebersaft, Parazetamolzäpfchen, Fieberthermometer, ein Medikament gegen Erbrechen, eines gegen zuviel Elektrolytverlust bei Durchfall, einen Balsam für Husten und Schnupfen.

Als Sonnencreme hat er mir eine mit dem Faktor 50plus empfohlen. Er hält es für sinnvoller als die von vielen Herstellern angebotene UV Kleidung. Bei meinen eigenen Rechrechen habe ich auch festgestellt, dass die oft aus 100 % Kunstfaser besteht und gerade so in der Sonne die Haut schlecht schwitzen lässt. Allerdings habe ich mir einen Hut mit UV Schutz besorgt, da das Eincremen vom Kopf doch eher schwierig ist, wenn Haare drauf sind. Ansonsten soll man sich halt an eigentlich selbstverständliche Zeiten für das Aufhalten in der Sonne halten. Also nicht zu lange und Mittagssonne meiden.
Von meiner Kinderärztin vor Ort weiß ich auch, dass sie einen Merkzettel hat, auf dem auch noch einmal das Wichtigste drauf steht.

In Sachen Windeln und Ernährung habe ich beschlossen, dass ich für die ersten Tage ein paar Windeln mit nehme und auch ein paar Gläschen, da ich davon ausgegangen bin, dass es so was sicher auch in Griechenland gibt. Bei der Folgemilch, die meine Tochter von der Firma Hipp bekommt habe ich genügend Vorrat mitgenommen, da ich mir sicher war das es diese nicht in Griechenland gibt.
Wie sich dann heraus gestellt hat, gab es in Griechenland Windeln, die dort allerdings sehr teuer sind. Gläschen gibt es leider kaum oder besser gesagt gar nicht. In einem Gespräch mit einem Apotheker erfuhren wir, dass griechische Babys nur Muttermilch bzw. Folgemilch und danach Brei bekommen. Das gibt es also auch zu kaufen und zwar in Apotheken, genauso wie Schnuller, Fläschchen und Flaschenbürsten. Durch Zufall haben wir in einem großen Supermarkt eine Sorte Obstbrei und eine Sorte Gemüsebrei der Typ Kalb mit Gemüse entdeckt. Interessanterweise enthält griechischer Kinderbrei auch Lauch und Zwiebeln. In Deutschland würde man das wahrscheinlich keinem Baby geben.
Da ich die entsprechenden Wörter erst aus dem griechischen Wörterbuch gefischt habe, als Judith den Brei schon gegessen hatte und sie auch keine Blähungen bekommen hatte, habe ich die Art und Weise, wie man in Deutschland Babys ernährt noch einmal überdacht.
Ansonsten hat sie viel griechischen Joghurt und Gurken und Tomaten bekommen. Was ihr prima bekommen ist.
Was wir tagsüber so gemacht haben und wie Judith Strand und Meer entdeckt hat, berichte ich demnächst.

Bis bald.

Nafplion

June 23rd, 2009 ott No comments

Nafplion war die erste Hauptstadt Griechenlands und ist sicher eine der schönsten Städte des Peloponnes. Die kleine Hafenstadt mit knapp 12.000 Einwohnern liegt am Argolischen Golf und lehnt sich malerisch an den Fuß eines mächtigen Felsens. Die verwinkelten Altstadtgassen mit ihren Souvenirläden und pittoreske Plätze mit unzähligen Tavernen, Restaurants und Cafès ziehen in den Sommermonaten zwar viele Touristen an, doch tut das dem unglaublichen Charme von Nafplion keinen Abbruch. Es gibt auch einige schöne Bademöglichkeiten und Ausflüge z. B. nach Mykene haben hier einen guten Ausgangspunkt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist sicher die Palamidi-Festung. Sie liegt auf einem 230 Meter hohen Felsen und ist über 999 Stufen zu erreichen. Auch wenn der Aufstieg besonders in den Sommermonaten sehr schweißtreibend ist, wird man durch einen atemberaubenden Panoramablick über den Argolischen Golf, für alle Anstrengungen entschädigt.

Korinth

June 23rd, 2009 ott No comments

Korinth liegt etwa 78 km westlich von Athen und ist nach Patras und Kalamata mit ca. 36.500 die drittgrößte Stadt des Peloponnes. Korinth liegt direkt am Isthmus von Korinth, eben der Landenge, die den Peloponnes mit dem griechischen Festland verbindet. Der Kanal von Korinth ist sehr beeindruckend und touristisch wertvoll, hat aber seine Bedeutung als wichtige Verkehrsverbindung durch den Bau der Autobahn und einige Jahre später der Bahnstrecke verloren.
Auch wenn Korinth heute eine sehr moderne und leider auch sehr laute Stadt ist, bietet sie dem Urlauber auch sehenswertes. So ist neben dem Kanal von Korinth die Festung Akrokorinth durch ihre Lage auf einem Berg oberhalb der Stadt sehr beeindruckend und auf dem Ausgrabungsgelände des antiken Korinth liegt die besondere Atmosphäre des Altertums.

Kalamata

June 23rd, 2009 ott No comments

Kalamata ist nicht nur die Hauptstadt der Präfektur Messenien, sondern bildet mit ihren knapp 58.000 Einwohnern auch das wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes.
Kalamata ist für mich hauptsächlich Ausgangsbasis für viele schöne Tagestouren obwohl es auch eine sehenswerte Altstadt und einen ziemlich großen Kiesstrand gibt.
Kalamata ist auch für den Export von Oliven bekannt. Die Sorte „Kalamon“ verdankt der Stadt ihren Namen und hierher kommt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl.

Gythio

June 15th, 2009 ott No comments

Diese kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes. Ihr urgrichisches Ambiente erhält sie durch die vielen steilen Treppen und malerischen Gassen und die Hafenpromenade lädt zum schlendern und verweilen ein.

Leider wurden fast alle antiken Sehenswürdigkeiten im 4. Jh. n. Chr. durch ein Erdbeben im Meer versenkt. Einzig ein kleines Amphitheater ist aus dieser Zeit erhalten geblieben.

Über einen Damm kann man die kleine Insel Marathonisi erreichen. Auf der Insel mit einem Leuchtturm und einem kleinen Pinienwald, sollen Paris und Helena ihre erste Liebesnacht verbracht haben. Der Giannetakis-Turm befindet sich in der Mitte der kleinen Insel und beherbergt ein interessantes Museum.

Der Name Peloponnes - griechichische Mythologie

June 15th, 2009 ott No comments

Peloponnes bedeutet wörtlich übersetzt “Insel des Pelops”.
Pelops war in der griechischen Mythologie ein Sohn des sagenhaften Königs Tantalos. Der zweite Teil stammt vom griechischen Wort “nisos” in altgriechischer Aussprache “nesos”, was “Insel” bedeutet.

Peloponnes - Halbinsel oder Insel

June 15th, 2009 ott No comments

Obwohl der Peloponnes wie ein Teil des griechischen Festlandes aussieht ist er in Wahrheit eine Halbinsel. Eine Landenge von etwa 6 Km Breite - der Isthmus von Korinth - verbindet die Halbinsel mit dem Festland. Zwar durchbricht der Kanal von Korinth diese Landenge, doch ein künstliches Bauwerk macht eine Halbinsel dadurch nicht zu einer Insel. (Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Halbinsel)