Rio-Andirrio-Brücke

November 16th, 2009 ott No comments
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Rio-Andirrio-Brücke

Eine Sehenswürdigkeit der anderen Art ist die Rio-Andirrio-Brücke oder auch Charilaos-Trikoupis-Brücke genannt. Diese 2.883 Meter lange Brücke über den Golf von Korinth, verbindet das auf dem Festland gelegene Andirrio mit auf dem Peleponnes gelegenen Rio.

Schon die technischen Details sind beeindruckend. Die Brücke besteht aus einer 2.252 Meter langen Hauptbrücke die über das Meer führt. Weiter gibt es noch die Rampenbrücken für die Zufahrt. Die bei Andirrio ist 239 Meter lang und bei Rio 392 Meter. Die vier Pylone ragen 160 Meter aus dem bis zu 65 Metern tiefen Meer. Mit ihren vier Pylonen ist sie die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt. (Die längste ist die Viaduc de Millau in Frankreich mit 2.460 Metern.)

Bei der Konstruktion war ein enormer Aufwand für die ausreichende Sicherheit erforderlich. So soll sie nicht nur einem Erdbeben der Stärke 7 standhalten, sondern auch einer Kollision mit einem Tanger mit 180.000 BRT und einer Belastung bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h.

Am 7. und 8. August 2004 wurde die Brücke offiziell mit einer großen Zeremonie und einem Feuerwerksspektakel eingeweiht. Einer der Fackelläufer, die während dieser Feier das olympische Feuer über die Brücke trugen, war Otto Rehhagel, der Trainer der griechischen Fußballnationalmannschaft. Am 12. August wurde die Brücke für den Verkehr freigegeben.

Die Fahrt über die Brücke dauert ca. 5 Minuten und kostet für PKW-Fahrer 11,70 €. Die Benutzung der Brücke ist für Radfahrer und Fußgänger kostenlos. Jedoch ist die Überquerung mit der Fähre absolut zu empfehlen. Sie dauert ca. 45 Minuten, kostet nur knapp die Hälfte der Brückenmaut und bietet einen äußerst sehenswerten Blick auf die Brücke und deren Konstruktion.

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Thessaloniki

September 22nd, 2009 Chris No comments

Athen und Thessaloniki sind genau genommen die einzigen Großstädte in Griechenland wobei Thessaloniki mit ca. 1 Mio. Einwohnern (im gesamten Großraum) an zweiter Stelle nach Athen liegt. Als Hauptstadt der Verwaltungsregion Zentralmakedonien ist sie nicht nur wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region Makedonien, sondern von ganz Nordgriechenland.

Thessaloniki grenzt an den Thermaischen Golf und liegt an den nordwestlichen Ausläufern des ca. 1.200 m hohen Chortiatis. Heute ist die Stadt Thessaloniki eine moderne Universitäts- und Messestadt die eine wichtige Rolle auch in kulturellen Bereichen einnimmt. Als Industrie- und Hafenstadt bildet sie seit jahrtausenden einen enorm wichtigen Schnittpunkt aller Verkehrswege aus sämtlichen Himmelrichtungen.

Urheber Alexander Klink

Der weiße Turm

Der von Sinan gebaute Lefkós Pýrgos (zu deutsch: “weißer Turm”) ist das Wahrzeichen der Stadt Thessaloniki, Schutzpatron ist der Heilige Dimitrios, dem eine große Basilika geweiht wurde. Thessaloniki wurde 1997 Europäische Kulturhauptstadt, doch bereits 1988 wurden die frühchristlichen und byzantinischen Kirchen in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Sehenswürdigkeiten:

° Archäologisches Museum
° Befestigungsanlagen
- insbesondere die Akropolis und die Zitadelle (Eptapyrgio)
° Frühchristliche und byzantinische Kirchen
° Jüdisches Museum
° Kultur- und Kunstmuseum im Weißen Turm
° Moscheen aus der türkischen Zeit
° Museum für byzantinische Kultur
° Römische Bauwerke
- Kaiserpalast, Galeriusbogen, Rotonda, Forum etc.
° Städtische Pinakothek

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Nikiti auf Sithonia

September 1st, 2009 ott No comments

Auf Sithonia dem “2. Finger” der Halbinsel Chalkidiki liegt der kleine Ort Nikiti mit ca. 2.800 Einwohnern.

Nikiti wird durch die Hauptverkehrsstraße nach Sithonia und Ostchalkidiki geteilt so dass zwei miteinander stark verwachsene Ortsteile entstanden sind. Das ursprüngliche Dorf Alt-Nikiti liegt ca. 2 Km vom Meer entfernt und erstreckt sich landeinwärts einen Hügel entlang. Neu-Nikiti erstreckt sich von der trennenden Hauptverkehrsstraße bis hin zum Strand und liegt unmittelbar am Meer.

Früher lebte Nikiti hauptsächlich von der Landwirtschaft und hier insbesondere von der Imkerei. Obwohl diese auch heute noch ausgeübt wird, leben die Einwohner von Nikiti hauptsächlich vom Tourismus. Nikiti ist der Zielort der jährlich stattfindenden Durchschwimmung des Toronaischen Golfs, der in Kalithea auf Kassandra startet.

Kallithea auf Kassandra

August 3rd, 2009 Chris No comments

Kallithea ist ein Ort auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki und bedeutet wörtlich übersetzt “gute Aussicht”. Er liegt an der Ostküste der Halbinsel Kassandra (1. Finger) an der Toroneos-Bucht. Kallithea liegt ca. 110 Km südöstlich von Thessaloniki, ca. 25 km südöstlich von Nea Moudania und ca. 3 Km südlich Afytos.

Bereits im 8. Jahrhundert vor Chr. war das heutige Kallithea von Kolonisten der Insel Euböa besiedelt, doch gehörte es damals noch zu Afytos. Weder in der Antike noch in nachfolgender Zeit war ein Siedlung, im Gegensatz zu Afytos selbst, vorhanden. Erst 1922 kamen vertriebene Griechen nach der Niederlage im Griechisch-Türkischen-Krieg aus dem kleinasiatischen Raum und siedelten sich in Kallithea an.

In den 1970er Jahren erlebte Kallithea einen Aufschwung durch den Tourismus. Zwei große Hotelanlagen wurden unmittelbar am Meer gebaut und in Laufe der Zeit entwickelte sich gegenüber dieser Hotels eine kleine Vergnügungsmeile. Hier findet man neben Discotheken auch Restaurants und kleine Souvenier-Geschäfte.

Ein weiter Grund für den Aufschwung war der Bau der Ringstraße um Kassandra, denn im Dorzfentrum von Kallithea vereinigen sich die Ringstraßen der Ostküste und die der Westküste.

Mit dem am Meer gelegenen Tempel des Ammon Zeus befindet sich in Kallitheas sogar eine antike Sehenswürdigkeit. Im Archäologischen Museum von Polygyros befinden sich neben den Fundstücken aus Ausgrabungsstätten der gesamten Chalkidiki, auch die Ausgrabungsfunde dieses Tempels.

Eine weitere touristische Attraktion ist die jährlich stattfindende Durchschwimmung des Toroneischen Golfs. Die Schwimmer starten in Kallithea und erreichen nach ca. 24 km Luftlinie ihr Ziel in Nikiti.

Chalkidiki - Lage und Klima

July 21st, 2009 Chris No comments

Die Chalkidiki, (Halkidiki) ist eine Halbinsel von Griechenland und gehört zu der Verwaltungsregion Zentralmakedonien. Chalkidiki liegt in Makedonien südöstlich von Thessaloniki.

Die Halbinsel liegt zwischen dem Thermaischen und dem Strymonischen Golf und ihre drei Landzungen, Kassandra (Pallene), Sithonia und Athos (Hagion Oros), ragen in das Ägäische Meer. Die Halbinsel mit den drei Landzungen erinnert an eine Hand  mit drei Fingern, wobei Kassandra der 1., Sithonia der 2. und Athos der 3. Finger wäre. In Bezug auf die antike griechische Mythologie wird die Chalkidiki auch oft als „Poseidons Dreizack“ bezeichnet.

Das Klima von Chalkidi kann man in drei Vegetationsperioden aufteilen, und zwar in Regenzeit (November bis Februar), Blüte- und Reifezeit (März bis Mai) und Trockenzeit (Juni bis Oktober). An den Küsten ist das Klima typisch mediterran, im Zentrum der Insel (Ausdehnung von ca. 100 Km) eher kontinental.

Von November bis Februar regnet es sehr häufig und die Temperaturen können sehr kühl werden, sodass auch Schneefälle keine Seltenheit sind. In den Bergen bleibt der Schnee sogar häufig bis März/April liegen. Die durchschnittliche Temeratur liegt bei 13-15 °C tagsüber und in der Nacht bis um dem Gefrierpunkt.

Im März beginnt die wunderschöne Blüte- und Reifezeit die sich durch einen Blütenteppich an den Sandstränden auszeichnet. Hier liegen die Temperaturen bei 10-22°C.

Die Trockenzeit beginnt im Juni und erst dann werden die Campingplätze eröffnet. Zu dieser Zeit besteht erhöhte Waldbrandgefahr, denn die Temperaturen steigen hier regelmäßig über 30°C. Durch die Gebirgszüge und die Anbindung zum Festland, kommt es hier häufiger als in anderen Regionen in der Sommerperiode zu Schauern und Gewittern die eine willkommene Abkühlung bringen.

Je nach Küstenform erreichen die Wassertemperaturen ca. 22-27°C.

Kulturelles in Athen

July 21st, 2009 ott No comments

Drei Wochen vor der Fastenzeit beginnt in Griechenland die Karnevalssaison, die von den Athenern mit Schlemmen und allgemein fröhlichem Treiben gefeiert wird. Das wichtigste Fest des griechisch-orthodoxen Christentums ist Ostern. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis ist die Prozession im Licht der Kerzen zur Kapelle Agios Georgis auf dem Lykavettos-Hügel.

Das größte Kulturereignis im Jahr ist von Mitte Juni bis Ende September das Hellenische Festival. Ein atemberaubendes Bild bietet das alte Herodes Attikus Odeon vor dem Hintergrund der nächtlich erleuchteten Akropolis, in dem ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Theater - einschließlich antiken griechischen Dramen - aufgeführt wird.

Von Mitte Mai bis September werden im Dora Stratou-Theater Griechische Folkloretänze dargeboten. Auf den vielen Bühnen rund um die Stadt finden das gesamte Jahr über weitere Veranstaltungen statt.

Infos zum Klima in Athen

July 21st, 2009 ott No comments

Das Stadtklima Athens ist einzigartig in Europa und galt lange Zeit als eines der besten der Welt. Durch die besondere Lage ist das Klima in Athen extrem trocken und warm, selbst für griechische Verhältnisse. Während der manchmal drei bis vier Tage andauernden Hitzeperioden die immer wieder von Juni bis September auftreten können, erreichen die Temperaturen zwischen 40°C und 45°C im Schatten. Auch in der Nacht kühlt es kaum ab und Temperaturen um Mitternacht von 25°C sind die Norm, erreichen aber auch oft 30°C. Nur in den frühen Morgenstunden fällt das Thermometer für kurze Zeit unter 25°C.

Die Temperaturmittelwerte liegen von Mai bis September zwischen 20,5 C und 28 C. Ca. 2700 Sonnenstunden hat Athen pro Jahr und eine sehr niedrige Niederschlagsmenge. Den meisten Regen gibt es von Ende Oktober bis Anfang Februar und die Monate Juni bis September gelten als ausgesprochen Niederschlagsarm.

Wer den Winter hinauszögern möchte kann im November noch erstaunlich warme Tage in Athen verleben. Mit 20°C bis 25°C bis Mitte November ist es in Athen um diese Jahreszeit deutlich wärmer als in anderen südeuropäischen Städten.

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Athen

July 21st, 2009 ott No comments

Auch wenn der erste Eindruck von Athen laut und chaotisch ist, hat die Stadt einen unbestreitbaren Charme. Wer bereit ist sich auf Athen einzulassen, wird einen unvergesslichen Urlaub in einer historischen Stadt zu einer modernen Zeit verleben. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, das historische Zentrum sowie die Restaurant- und Ausgehviertel liegen nah genug zusammen, um die Stadt zu Fuß zu entdecken und vielleicht erobert Athen ja auch Ihr Herz.

Besonders schön ist Athen im Frühling oder im Spätherbst, da die Sommer extrem heiß werden können. Im August ist Athen Dreh- und Angelpunkt für alle Durchgangsreisenden die auf die kühleren Inseln flüchten. Ab Mitte August allerdings ist die Massen-Flucht der Athener weitgehend abgeschlossen und die Stadt wieder vom Verkehrschaos befreit.

Im Winter präsentiert sich Athen von einer Touristenfreien und beschaulicheren aber dennoch lebhaften und unterhaltsamen Seite.

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Griechenland als Reiseziel

June 30th, 2009 ott No comments

Griechenland liegt im Südosten Europas und grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien, Türkei und hat ausgedehnte Küstenlinien zum Ägäischen, Ionischen und Mittelmeer. Als Reiseziel bietet Griechenland mit einem gebirgigen Inland und idyllischen Stränden und Inseln, sowohl für den Aktivurlaub als auch für den Entspannungsurlaub, das richtige Ambiente.

Ein weiterer Reiz liegt sicher in der Möglichkeit Geschichte “hautnah” zu erleben. Für alle die mehr über die Antike erfahren möchten, ist Griechenland DAS Reiseziel überhaupt, denn immerhin hat das alte Griechenland entscheidend die Kunst, die Sprachen, die Philosophie, die Politik und den Sport der westlichen Kultur geformt.

Grosse Tour trotz 32 grad

June 27th, 2009 Benjamin No comments

In meiner Kindheit war ich oft in Griechenland. Hier hat mein Vater “Erwachsenen” Weiterbildung angeboten und ich bin als Kind mit. In den ersten Jahren waren wir immer in Porto Heli, einer kleinen Hafenstadt auf dem Daumen des Peleponnes. Ich habe diese Gegend immer als sehr schön empfunden, mit ihren ausgedehnten Pinienwäldern und kleinen verschlafenen Buchten. Ein paar Jahre später ging es dann mit den Gruppen auf den Zeigefinger weiter nach Tyros, wo meine Frau, meine Tochter und ich diesen Sommer Urlaub gemacht haben.
Es war diesen Juni ausgesprochen warm, bis zu 35 Grad. Trotz alledem wollten wir es uns nicht nehmen lassen einen Ausflug nach Porto Heli zu machen. Hierzu geht es von Tyros Richtung Argos die Küstenstraße hoch. Kurz vor Argos liegt eine eingefasste Quelle, die einen breiten Fluss in das fruchtbare Tal freigibt. An diesem Fluss liegt eine griechisch-orthodoxe Kirche an den Berg gebaut. Neben dieser Andachtsstätte ist eine Höhle mit vielen Ikonen und Heiligenbildern. Wenn man schon da ist, sollte man es sich nicht nehmen lassen, etwas Wasser der Heiligen Quelle mitzunehmen.
Von hier aus sind wir weiter Richtung Nafplio gefahren. Im unteren Teil, wo man wahrscheinlich als Urlauber selten vorbeikommt, führt eine Passstraße über den Bergkamm nach Porto Heli. Hier kann man vereinzelt noch die Spuren der Brände des letzten Jahres sehen. Auf der anderen Seite und nach dem Überholen von etlichen Lastern, kommen wir nach Porto-Heli. Nach ca. 3 Stunden Fahrt endlich angekommen, bin ich ganz und gar nicht enttäuscht, denn es ist genau so schön wie in meinen Kindheitserinnerungen. Porto-Heli ist eine große fast geschlossene Bucht, die nicht ohne Grund von reichen Athenern als Urlaubsort hoch geschätzt wird. In der Bucht liegen alle Arten von Schiffen - vom Fischerboot bis hin zur Jacht. Auch die Promenade ist äußerst reizvoll und lädt zum Shoppen und Flanieren ein. Leider hatten wir keine Zeit mehr diese ausführlich zu genießen, da wir vor unserer Rückfahrt lieber noch etwas essen wollten. Wir haben hier aber noch ein kleines sehr gemütliches Restaurant gefunden und sehr gut zu Abend gegessen bevor wir uns ziemlich müde auf den Heimweg gemacht haben.
Von Efaligiai nach Porto Heli und zurück zu fahren war wirklich eine anstrengende aber trotzdem traumhaft schöne und lohnenswerte Tour. Beim nächsten Mal werden wir eine Übernachtung einplanen und die Rückfahrt erst am nächsten Tag in aller Ruhe angehen.